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FÖRDERPREIS „VEREIN(T) FÜR GUTE SCHULE“ 2017

Thema: Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) & Kooperationen

 

Was ist der Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“?

Schulfördervereine bündeln das zivilgesellschaftliche Engagement von Eltern, Lehrkräften, Schüler*innen und interessierten Dritten. Durch ihre engagierte Arbeit gestalten sie Bildung mit, schaffen sozialen Ausgleich, schließen Lücken und werden so zu verlässlichen Partner*innen bei der Entwicklung des Lern- und Lebensraums Schule.

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ prämiert seit 2014 deutschlandweit erfolgreiche Projekte von Schulfördervereinen. Ziel ist es, an den Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten. „Spicken und Nachahmen sind ausdrücklich erwünscht!“, so der Wunsch der Stiftung Bildung. Sie arbeitet dabei eng mit den Verbänden der Kita- und Schulfördervereine zusammen.

Worum geht es in der Ausschreibung 2017?

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) befähigt Menschen zu zukunftsgerichtetem Denken und Handeln: Wie beeinflussen meine Entscheidungen Menschen nachfolgender Generationen oder in anderen Erdteilen? Welche Auswirkungen hat es beispielsweise, was ich esse und einkaufe, welche Fortbewegungsmittel ich nutze oder welche und wie viel Energie ich verbrauche? Welche globalen Mechanismen führen zu Konflikten oder Flucht? BNE ermöglicht es jeder und jedem Einzelnen, die Auswirkungen des eigenen Handelns auf die Welt zu reflektieren und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. BNE fußt auf den Sustainable Developent Goals (SDG´s), die von der Weltgemeinschaft verabschiedet wurden und am 01. Januar 2016 in Kraft traten. BNE umfasst ökologische, ökonomische sowie soziale Dimensionen. Dabei werden partizipative Methoden verwendet, um kritisches Denken, Teamfähigkeit und Verantwortungsübernahme zu vermitteln.

Kinder erleben während ihrer Schulzeit eine äußerst prägende Lebensphase. Gleichzeitig haben sie in diesem Zeitraum bereits ausreichende Gestaltungs- und Handlungskompetenzen erlernt, um BNE nicht bloß in theoretischer Hinsicht zu behandeln, sondern auch in praktischer und selbstständiger Weise umsetzen zu können. Partizipation ist also Grundlage einer nachhaltigen Entwicklung und Bestandteil von BNE. Kinder und Jugendliche müssen beteiligt werden, damit die jüngere Generation die Gegenwart und die Zukunft aktiv mitgestaltet.

 

Aufgeschlossenheit, Wertfreiheit und Neugier gegenüber „Anderen“ und „Fremden“ entwickeln sich nicht über Nacht, sondern in langfristigen Prozessen, die sowohl Erfolge als auch Rückschläge beinhalten. Daher rufen wir besonders länger bestehende Initiativen zur Beteiligung am „Förderpreis Verein(t) für gute Schule“ auf. Wichtig sind uns alle Projekte, die neue Wege zum Umgang mit ökologischen, ökonomischen und sozialen Herausforderungen entwickelt haben.

Wir möchten zeigen, wie Fördervereine den Schulen gemeinsam mit Kooperationspartner*innen engagiert dabei helfen, Herausforderungen anzugehen und eine zukunftsorientierte Bildung voranzutreiben.

Bewerben Sie sich mit Ihren Projekten! Zeigen Sie uns Beispiele Ihres Engagements, von denen andere lernen können!                                

 

Welche Projekte suchen wir für den Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017?

Wir suchen Projekte zu den Themen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Kooperationen, Sustainable Development Goals (SDG´s), ökologisches, ökonomisches und soziales Handeln unter Einbeziehung der Kinder und Jugendlichen. Bewerben können sich Schulfördervereine, die mit ihren Schulen ein herausragendes Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:

  •        Das Projekt behandelt eine relevante konkrete Herausforderung an der jeweiligen Schule oder ist die Antwort auf ein konkretes Problem beim Umgang mit ökologischen, ökonomischen und/oder sozialen Herausforderungen am Bildungsstandort bzw. in Bezug auf die Weltgemeinschaft.

  •        Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.

  •        Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.

  •        Schüler*innen sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen oder führen es durch.

  •        Bei der Umsetzung des Projektes wird mit der Schule und möglichst auch mit außerschulischen Partner*innen kooperiert.

  •        Die Nominierung erfolgt durch die Verbände der Kita- und Schulfördervereine. Die Verbände legen dabei folgende Kriterien zugrunde:

  •       Wirksamkeit: Das Projekt bewirkt deutliche und kontinuierliche Veränderungen vor Ort und ist geeignet innerhalb der Schulgemeinschaft die Haltungen und Werte unter ökologischen, ökonomischen und/oder sozialen Gesichtspunkten zu verändern.

  •        Beteiligung: Schüler*innen sind maßgeblich an der Ideenfindung und Umsetzung beteiligt und wirken aktiv mit.

  •         Vernetzung: Im Rahmen des Projektes kooperier(t)en Schulförderverein und Schule eng. Eine Kooperation mit außerschulischen Partner*innen ist wünschenswert.                                

 

Welche Preise werden verliehen?

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“, mit dem drei Projekte öffentlich ausgezeichnet werden, ist mit jeweils 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann von den Preisträger*innenprojekten frei eingesetzt werden.

Die Reisekosten zur Verleihung werden für die drei Preisträger bis zu einem festgesetzten Höchstpreis erstattet. Alle nominierten Projekte erhalten die Möglichkeit, sich auf einer Internet-Plattform zu präsentieren und profitieren von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stiftung Bildung.

 

Wie läuft das Bewerbungsverfahren ab?

•         Bewerbungsphase vom 01. März bis 30. April 2017: Die Schulfördervereine können sich mit einer kurzen Projektbeschreibung bei den Verbänden bewerben.

•         Nominierungsphase im Mai: Aus allen eingegangenen Bewerbungen wählen die Verbände der Schulfördervereine Projekte für den Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017 aus und nominieren sie. Dazu erstellen die Verbände gemeinsam mit den Bewerber*innen die Nominierungsunterlagen.

•         Juryentscheid und Präsentation der nominierten Projekte im September 2017:

Eine Jury aus unabhängigen Expertinnen und Experten wählt drei Projekte aus, die den Förderpreis der Stiftung Bildung erhalten. Alle nominierten Projekte werden auf der Internetseite der Stiftung Bildung präsentiert.

•         Preisverleihung am 6. November 2017: Die Verleihung des Förderpreises „Verein(t) für gute Schule“ 2017 findet in Berlin statt.

                                 

Wo können sich Schulfördervereine bewerben?

Für eine Bewerbung für den Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017 wenden Sie sich mit Ihrem Projekt bitte direkt an Ihren Verband der Kita- und Schulfördervereine in Ihrem Bundesland oder an den Bundesverband.

 

Es gibt folgende teilnehmenden Verbände der Kita- und Schulfördervereine:

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Bundesverband der Schulfördervereine e.V. (BSFV)

Landesverband der Schulfördervereine in Hessen e.V. (LSFV-HE e.V.)

Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Niedersachsen e.V. (LSFV-N)

Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Bayern i. Gr. (LSFV-BY)

Landesverband Schulischer Fördervereine Berlin-Brandenburg e.V. (lsfb)

Thüringer Landesverband der Schulfördervereine e.V. (tlsfv)

Aus allen Bewerbungen nominieren die Verbände der Kita- und Schulfördervereine insgesamt rund 21 Projekte für den Förderpreis „Verein(t) für gute Schule“ 2017, die an die Stiftung Bildung weitergereicht werden. Weitere Informationen, Kontaktdaten und Ansprechpersonen finden Sie auf unseren Internetseiten.

 

Wie sollte die Bewerbung aussehen?

Bewerben können sich die Vereine mit einer formlosen Projektskizze. Diese Projektskizze sollte maximal eine Seite umfassen und die folgenden Punkte umreißen: Ziele und Zielgruppe, methodische und organisatorische Umsetzung, Einbindung in den Schulalltag, Ergebnisse/Wirkungen, Rolle der einzelnen Akteure (insbesondere der Schüler*innen sowie des Schulfördervereins und der Kooperations- und Netzwerkpartner*innen).

Wir möchten alle nominierten Projekte auf unseren Webseiten präsentieren. Dafür benötigen wir Fotos, Bilder und ggf. Videos, die die Projekte dokumentieren und die veröffentlicht werden dürfen. Für die Projektskizze ist dieses Material noch nicht notwendig.

 

Wie setzt sich die Jury zusammen?

In der Jury wirken Vertretungen der Stiftung Bildung sowie ggf. weiterer Partner  – darunter engagierte  Jugendliche -, erfahrene Pädagog*innen, Vertretungen der Wissenschaft sowie Initiator*innen gemeinnütziger Initiativen im Bildungsbereich mit.

Ansprechpartner beim Landesverband der Schulfördervereine in Hessen e. V. ist Herr Peter Gebauer.

E-Mail: info@lsfv-he.de

Mobil: 0171 3293 381

 

Hier können Sie die Ausschreibung und die Kontaktliste als PDF herunterladen.

 

Hier finden Sie eine Blanko-Projektskizze für die Darstellung Ihres Projektes.