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"Was alle angeht, können nur alle lösen."

(Friedrich Dürrenmatt)

HERZLICH WILLKOMMEN

im Portal des Landesverbandes der Schulfördervereine Hessen e. V.

Schulfördervereine sind aus den Schulen nicht mehr wegzudenken. Sie dienen als gemeinnützige Vereine der Förderung der Bildungs- und Erziehungsanliegen einer Schule.

Zur Zeit werden viele Einzelfragen gestellt, die sich überwiegend, aber nicht ausschließlich, rund um das Thema der Nachmittagsbetreuung von Schulkindern drehen.

Diese Anfragen werden zum einen beantwortet, zum anderen gesammelt, um Themenschwerpunkte heraus zu kristallisieren und gezielte Schulungen anzubieten. Welche Schulungen zurzeit geplant sind, finden Sie unter der Rubrik Veranstaltungen - Schulungen.

Zu den Leistungen des Landesverbandes gehört auch das Angebot einer beitragsgünstigen Gruppenversicherung für Vereinshaftpflicht, Rechtsschutz, Unfallschutz.

  • Haftpflichtversicherung (inkl. Schlüsselverlust)
  • Rechtsschutzversicherung (inkl. Schadenersatz, Arbeits- und Sozialgerichts-RS)
  • Vertrauensschadenversicherung (Versichert sind Schäden am Vermögen des Vereins durch vorsätzliches oder unverschuldetes Verhalten der Organe)
  • Unfallversicherung für alle Vereinsmitglieder und Helfer
  • Weitere fakultative Zubuchungen sind auf Anfrage möglich

Weitere Informationen finden Sie in der Rubrik Leistungen.

Auszug aus der Pressemitteilung zur Gründungsversammlung:

"Die ehrenamtliche Tätigkeit in schulischen Fördervereinen stärkt die gesamte Schulgemeinde", betont Kultusministerin Dorothea Henzler. "Das gilt gerade auch für ganztägige Schulen, ohne dass Land und Schulträger dabei aus der Verantwortung entlassen werden." 

Warum ein Förderverein an der Schule? - der Staat ist doch zuständig!

Wer bestellt, der bezahlt.

Oder umgekehrt: Wer bezahlt, der bestellt.

Jede Schule hat ein individuelles Profil, das mit der Hilfe des Fördervereins ausgebaut und gestärkt werden kann.

Das Potential an bürgerlichem Engagement für Schulen und das Gemeinwesen ist enorm. So ist das Bildungs- und Betreuungsangebot an vielen Schulen ohne die Arbeit von Schulfördervereinen kaum noch denkbar.

Dieses Potential durch die Gründung von Schulfördervereinen und durch eine Professionalisierung des Ehrenamtes für eine positive Schulentwicklung nutzbar zu machen ist unser gemeinsames Ziel.

Ziele und Aufgaben

  • Schulfördervereine sind gemeinnützige Zusammenschlüsse, um die Bildungs- und Erziehungsanliegen einer Schule, über die Pflichten des Schulträgers hinaus, zu fördern.
  • Eltern, engagierte Bürger, Lehrer, ehemalige Schüler, Unternehmen und Andere unterstützen, meist ehrenamtlich, im Rahmen der Schulfördervereine die Entwicklung von Schulen, ergänzend zur staatlichen Grundversorgung.
  • Sie erbringen Geld- und Sachspenden, gewinnen Sponsoren für Schulprojekte, organisieren Schulfeste und andere Veranstaltungen, wie Tage der offenen Tür, und öffnen Schulen damit für das gesellschaftliche, kulturelle, politische und wirtschaftliche Umfeld der jeweiligen Städte und Gemeinden.
  • Sie übernehmen und organisieren die Durchführung zusätzlicher Aufgabenbereiche, wie den Betrieb von Mensen, die nachmittägliche Betreuung, Kursangebote oder Ferienbetreuung und übernehmen damit maßgeblich Verantwortung für die soziale Landschaft. Sie entwickeln sich so zu wichtigen Stützpfeilern der Schulentwicklung.

Elterninitiativen und -vereine haben im Elementarbereich (Krippe und Kita) eine lange Tradition, der Rechtsanspruch auf einen Hortplatz ist noch nicht in Sicht. 

Eltern als Träger der Kinderbetreuung können individuell eine bedarfsgerechte Infrastruktur aufbauen.

Sie haben Gestaltungshoheit im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen (pädagogisches Konzept, Essensplan, Auswahl des Personals, Öffnungs- und Schließzeiten, usw.)

Aus diesen Gestaltungsräumen ergeben sich jedoch auch viele Pflichten:

Grundlage Kindeswohl, das Vereinsrecht, die Satzung, die Gremien, die selbstgewählte "Innere Ordnung", der Verein als Arbeitgeber, Rechte und Pflichten als Arbeitgeber, Steuer, Aufsichtspflicht, Räume, Hygiene, Dienstleistungserbringer den Eltern gegenüber, Einnahmen-Ausgaben-Controlling, Finanzamt, Kleinstunternehmerregelung, Ideeller Bereich, Zweckbetrieb, Versicherungen, Öffentlichkeitsarbeit, Konzept, Öffnung?.. und vieles mehr muss eingehalten und berücksichtigt werden.

Trotz der Schulangliederung sind die Vorstände in der Pflicht den allgemeinen Grundlagen einer Trägerschaft zu entsprechen.

  • Personalsuche
  • Personalplanung
  • Stellenbeschreibungen
  • Personalauswahl
  • Beschäftigungsverhältnisse: Vom Minijob bis zur sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung
  • Arbeitsvertrag, Befristungen, Beendigungen
  • Vergütung, Löhne, Sonderzahlungen
  • Gleichstellung
  • Personalakte
  • Zwischen- und Arbeitszeugnisse
  • Personalentwicklung
  • Mitarbeitergespräche
  • Fortbildungen
  • Pflichten und RechteFürsorgepflicht
  • Weisungsbefugnis
  • Vergütungspflicht und Abführpflicht (Entgeltabrechnung und Umwandlung)
    Sozialversicherung
    Lohnsteuer
    Umlagen
  • Datenschutz und Verschwiegenheitspflicht
  • Aufbewahrungspflicht von Dokumenten 

Bei Erreichen einer gewissen Größe in der Nachmittags- und Ferienbetreuung ist es nicht mehr sinnvoll, die Leitung einem Vorstand zu überlassen, der nach wenigen Jahren wieder geht und seine Erfahrung mitnimmt. 

Die erforderliche Professionalität der Betreuung wird erst durch Kontinuität in der Leitung erreicht.

Eine Lösung kann hier die Anstellung eines Geschäftsführers im Verein bieten. Immer mehr Vereine geben diesen Zweig ab oder lösen sich auf, weil die Verantwortung nicht mehr zu schultern ist - das muss nicht sein!